Connect with us

So erreichst du deine Ziele!

Die eigenen Träume und Ziele erreichen

Selbstdisziplin

So erreichst du deine Ziele!

Was haben wir als Kinder nicht für Ziele oder Träume gehabt: Feuerwehrmann wollten wir werden, viel Geld verdienen und gemeinsam mit dem Partner in einem Traumhaus am Strand wohnen. Doch meist ist es nur bei den Träumen geblieben.

Nicht nur zum Jahresende lässt sich immer wieder ein – aus psychologischer Sicht – hochgradig aufregendes Spektakel beobachten, wenn Menschen sich wieder die tollsten Dinge vornehmen, die sie ändern möchten. Onkel Dietmar will – wie auch schon zu den letzten 14 Weihnachtsfesten – mit dem Rauchen aufhören, deine beste Freundin im nächsten Jahr endlich 10 kg abnehmen und du selbst hast dir auf die Fahne geschrieben, endlich mehr für deinen Körper zu tun. Bei den Meisten bleibt es dann aber auch bei eben diesen Aussagen.

Wenn du Mitglied in einem Fitnessstudio bist, kennst du das sicher auch: Im Januar ist dort viel mehr los, als es eigentlich sein sollte. Es sind die Leute, die den ersten Schritt zur Umsetzung ihrer Vorsätze gemacht haben. Aber bereits 3-4 Wochen später pendeln sich die Besucherzahlen wieder im Durchschnitt ein; die Meisten der Neumitglieder sind verschwunden.

Traurig, aber wahr: Eine Studie hat ergeben, dass 60% der Trainierenden in deutschen Fitnessstudios passive Mitglieder sind, also einen Vertrag haben und zahlen, aber quasi nie kommen.

Die Gründe hierfür und allgemein dafür, dass wir oft schon auf den ersten Metern Richtung Ziel gnadenlos scheitern sind vielseitig. Sie einmal zu kennen und die Lösungen dafür bewusst anzuwenden, ist ein wichtiges Werkzeug auf dem Weg zum persönlichen Glück.

 

1. Setze realistische Ziele!

Sicher, wenn wir etwas wirklich wollen, sind wir hoch motiviert und wollen es am liebsten so schnell wie möglich erreichen. Aber genau hier liegt die Krux, an der viele Scheitern. Ziele werden oftmals so hoch angesetzt, dass sie bereits beim kleinsten Problem kaum noch zu realisieren sind.

realistische-ziele-setzenFang’ klein an! Setze dir überschaubare Ziele, die du auch realistisch schaffen kannst.

Wenn du in Zukunft endlich etwas Sport machen willst, kannst du dir z.B. für den Anfang vornehmen einmal in der Woche ins Fitnessstudio oder laufen zu gehen. Wenn du abnehmen willst, kannst du dir vornehmen, zu Beginn erst einmal an 1-2 Tagen gesünder zu essen und wenn du beispielsweise mehr lesen willst, kannst du damit anfangen jede Woche erst einmal eine Stunde zu lesen.

Der Vorteil: Diese Ziele sind realistisch erreichbar und du beweist dir damit, dass du deine Vorhaben auch umsetzen kannst. Wenn du sie dann für einen gewissen Zeitraum (min. 2 Monate) erfolgreich durchgezogen hast, steigere die Herausforderung in dem du die Ziele etwas höher setzt (z.B. 2 Tage in der Woche Sport, etc.)

 

2. Setze dir eindeutige Ziele!

Ein weiterer Grund, warum viele Menschen an ihren Zielen scheitern, ist, dass sie diese gar nicht so genau kennen, weil sie nie eindeutig definiert wurden.

Wer nicht genau weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt. (Mark Twain)

 

Genauer: Wenn du dir vornimmst, nächste Monat mit dem Rauchen aufzuhören, abzunehmen oder genug Geld für ein tolles Auto zu verdienen, sind das löbliche Vorhaben, aber mehr auch nicht. Ihnen fehlt das messbare Ergebnis, was die Erreichung des Ziels definiert:

Bis wann möchtest du mit dem Rauchen aufhören? Wie viel möchtest du abnehmen? Welches Auto möchtest du dir leisten können? Gewöhne dir an, Ziele immer ganz klar mit Zahlen zu formulieren. Du musst wissen, was du genau bis wann erreichen möchtest, also nicht: “Ich möchte in ein paar Monaten fitter sein!“, sondern: “Ich möchte heute in 6 Monaten mindestens 45 min ohne Pause laufen können”.

Hierzu empfehle ich dir auch die Anwendung der SMART-Methode.

 

3. Halte dir deine Ziele vor Augen!

Ziele sind scheue Tierchen, die sich oft unbemerkt aus dem Staub machen, wenn du ihnen nicht genügend Aufmerksamkeit schenkst. Also sorge dafür, dass sie dir nicht entwischen und stets in deinem Blickfeld bleiben.

ziele-visualisieren-vor-augen-haltenUnd das ist durchaus wörtlich zu verstehen: Mal’ dir aus, wie dein Ziel aussieht und richte es dir z.B. als Hintergrundbild auf deinem Computer ein.

Stell’ ein Bild deines Traumautos auf, für dass du die nächsten Monate arbeiten möchtest oder bastele dir für dich persönlich eine bunte Collage, die deine Ziele visualisiert.

So wirst du stets an deine Ziele erinnert und kannst dir anhand der Bilder besser vorstellen, wie es sich anfühlen wird, wenn du sie erreicht haben wirst.

 

4. Teile dein Ziel in mehrere Etappen auf!

Dein Ziel könnte sein, das Studium abzuschließen oder ein eigenes Buch zu schreiben. Das als alleiniges Ziel anzusehen, kann aber aufgrund der Dauer ziemlich unbefriedigend werden. Es fehlen die Erfolgserlebnisse.

Gewöhne dir deswegen an, deine Ziele immer in Einheiten aufzuteilen, die du Stück für Stück abarbeitest und wo du dich alle paar Tage oder Stunden an den Teilerfolgen erfreuen kannst.

So kannst du z.B. als Autor in Kapiteln planen oder das Saubermachen deiner Wohnung in Aufräumen, Staub wischen, Staubsaugen und letztlich Putzen aufteilen.

Du wirst sehen, dass diese Herangehensweise weitaus befriedigender ist, als immer nur das große Ganze zu sehen, was oft erst in Monaten oder Jahren erreicht werden wird. (siehe auch: unsere ToDo-Listen, Planer, etc.)

 

5. Meide Reize von außen!

Wer kennt das nicht: Du hast es dir gerade an deinem Schreibtisch bequem gemacht, vor dir liegt die Arbeit oder Hausaufgabe, aber dir fallen ständig Dinge ein, die unbedingt jetzt noch gemacht werden müssen.

Du hast noch nicht nach der Post geschaut, den Müll wolltest du auch noch raus bringen. Und genau, Kaffee wolltest du dir ja auch noch kochen.

nicht-von-zielen-ablenken-lassenSich nicht durch solche Reize ablenken zu lassen, beherrschen nur die Wenigsten von uns. Glaub mir, auch ich erwische mich oft noch, wie ich angeblich wichtigere Dinge erledige, als die, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte.

Dabei sind die meisten dieser Dinge natürlich überhaupt nicht wichtiger als unsere eigentlich zu erledigende Aufgabe, aber sie sind eben  für uns eine willkommene Ausrede, warum wir diese jetzt gerade (noch) nicht bearbeiten können.

Versuche also, solche Situationen von Anfang an zu vermeiden, in dem du sie vor der eigentlichen Arbeit erledigst und dir alles für dein Umfeld so vorbereitest, dass dich nichts ablenken kann. Räum’ deinen Schreibtisch vorher auf, koch dir vorher deinen Kaffee, schalte dein Handy aus oder lautlos und stelle sicher, dass dein Kopf frei ist.

 

6. Zu guter Letzt: Belohne dich!

Ziele machen nur Spaß, wenn man auch etwas davon hat. Wenn dein Ziel also nicht selbst der zweiwöchige Urlaub auf den Kanaren sondern z.B. nur der relativ trockenen Abschluss deiner Bachelor-Arbeit ist, stelle dir von Anfang an eine entsprechende Belohnung in Aussicht.

Wichtig ist, dass du die Belohnung zeitgleich mit dem Definieren deines Zieles festlegst, so dass du die Zeit bis dahin stets etwas hast, worauf du dich freuen und worauf du hinarbeiten kannst.

 

Quintessenz

Wir alle haben unsere Ziele und Visionen. Kleine und größere, ernste und eher spaßig gemeinte. Doch allzu oft scheitern wir an der Umsetzung, manchmal sogar mehrmals.

Der Grund dafür liegt dabei meist gar nicht darin, dass wir es nicht könnten, sondern vielmehr darin, dass wir an die Zielplanung selbst nicht sinnvoll heran gegangen sind.

Wenn du die Umsetzung deiner Ziele akribisch planst, dir Zwischenziele setzt und für Motivation sorgst, steht deinem Erfolg kaum noch etwas im Wege. Setzt du deine Ziele dann noch realistisch, also eher erst einmal niedrig als zu hoch an, kannst du eigentlich nur noch gewinnen.

 

Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?
ganz okaynajatollsupergenial
5,00/5.00 - 7 Stimme(n)

 

Mehr Selbstdisziplin

Beliebt

Tipps per E-Mail

Neue Beiträge kostenlos in dein Postfach:

Empfehlung

Zufälliges Zitat

“Wann immer du feststellst, dass du auf der Seite der Mehrheit bist, wird es Zeit innezuhalten und nachzudenken.”

 Mark Twain
To Top