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Im Alter bereuen wir vor allem eines

Was wir im Alter bereuen

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Im Alter bereuen wir vor allem eines

Was bereuen Menschen im Alter am meisten und was würden sie gerne rückgängig machen? Ein Forscher stellte diese Frage über 1.500 Mal und kam zu einem eher überraschenden Ergebnis.

Oft stellen wir uns die Frage, ob wir einen Schritt wagen sollen oder lieber nicht und ob wir unsere Entscheidung später einmal bereuen werden. Allzu gerne würden wir in die Zukunft schauen können, um jederzeit das Richtige tun zu können.

Aber was ist das überhaupt Richtige? Welche Dinge in unserem Leben hätten wir am Ende besser nicht getan und welche Entscheidungen hätten wir vielleicht besser anders treffen sollen?

Professor Dr. Karl Pillemer von der Privatuniversität Cornell in den USA wollte es wissen und stellte über 1.500 Menschen im Alter von 65 Jahren und darüber die Frage, was sie in ihrem Leben am meisten bereuen. Die Umfrage gehörte dabei zum “Legacy Project“, welches der Professor bereits im Jahr 2004 startete. Er wollte hierbei wichtigsten Dinge in Erfahrung bringen wollte, die Menschen über 65 in ihrem Leben gelernt hatten.

Im Alter bereuen wir vor allem eines

Nun könnte man mutmaßen, dass hier Dinge heraus kommen, wie z.B. eine Affäre, ein ungünstiger Job oder Unachtsamkeit, die beispielweise in einem bestimmten Moment zu einem Unfall geführt hat, doch dem war nicht so.

Schluss mit den ewigen SorgenDie meisten Menschen bereuten im Alter nämlich nur eines: Dass sie sich in ihrem Leben viel zu oft unnötig Sorgen gemacht haben.

Sie hatten sich ihrer Meinung nach viel zu sehr mit Banalitäten beschäftigt, mit Problemen, die sich am Ende als nur halb so schlimm herausgestellt hatten oder die gar nicht eintraten. Ihr einfacher Ratschlag lautet deshalb: Wir sollten weniger Zeit mit Sorgen vergeuden.

Laut Prof. Pillemer deckt sich das auch mit Erkenntnissen der Wissenschaft. Sorgen treten meist in der Abwesenheit von Stressoren auf. Wir neigen dazu, uns Sorgen zu machen, auch wenn es gar keinen konkreten Grund dafür gibt.

Gewöhne dir von daher an, dich nur mit konkreten Problemen zu beschäftigen, statt dir Sorgen über solche zu machen, die (noch) gar nicht existieren. Und wenn ein Problem auftritt: Falle nicht in Lethargie und Selbstmitleid, sondern mache dich umgehend an die Lösung.

Die gesamten Erkenntnisse der Studie sind in dem Buch “30 Lessons for Living” von Prof. Dr. Karl Pillemer erschienen.

 

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