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IQ steigern & Gedächtnis verbessern

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Selbstoptimierung

IQ steigern & Gedächtnis verbessern

Intelligenz und die Leistungsfähigkeit unseres Gedächtnisses sind keineswegs Dinge, die von Geburt an fest in Stein gemeißelt sind. Tatsächlich sind wir selbst für ihre Entwicklung verantwortlich und können maßgeblich Einfluss darauf nehmen, was unsere grauen Zellen leisten können.

Oft hört man im Freundes- und Bekanntenkreis den Ausspruch, dass man nun mal nicht so intelligent oder schlau sei wie eine andere Person. So als wäre die Leistung unseres Gehirns einmal in unserem Leben festgesetzt worden und ließe sich danach durch nichts und niemanden mehr ändern.

Zugegeben, diese Ansicht ist eine attraktive und zugleich wirksame Ausrede. Schließlich lässt es sich mit ihrer Hilfe leicht zurücklehnen, da das Training des Gehirns ja dann sowieso nichts bringen würde.

Das ist natürlich Unsinn. Die Wissenschaft hat schon lange vor deiner und meiner Geburt erkannt, dass sowohl unsere Intelligenz als auch unser Gedächtnis programmierbar ist. Von der Zuführung von neuem Wissen ganz zu schweigen.

 

Entwicklung unseres Gehirns

Während sich unsere Intelligenz und unser Gedächtnis im Kinder- und Jugendalter noch stetig ändert, stabilisiert sich die Leistungsfähigkeit unserer grauen Zellen mit zunehmenden Alter, bis sie dann um das 75. Lebensjahr langsam anfängt nachzulassen.

Der Grund für diese exponentielle Leistungssteigerung in jungen Jahren ist damit zu erklären, dass wir in dieser Zeit viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln, durch die Schule viel Wissen vermittelt bekommen und uns zunehmend mehr mit unserer Umwelt auseinander setzen.

Irgendwann dann, wenn wir unseren Platz im Leben und der Arbeitswelt gefunden haben, stabilisieren sich die Werte, da wir unserem Gehirn nur noch selten solch neue Anreize geben, dass eine großartige mentale Entwicklung notwendig wäre.

 

Durch neue Reize den IQ steigern

Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Wir müssen raus aus unserer Komfortzone, unser Hirn stetig mit neuen Herausforderungen konfrontieren, die grauen Zellen trainieren um so unsere Fähigkeiten zu steigern.

Viele Menschen hören spätestens im Beruf damit auf, sich noch großartig neue Dinge anzueignen, wenn sie nicht gerade für den Job notwendig sind. Dabei wären die Möglichkeiten unseres Gehirns schier unglaublich, wenn wir sie nur richtig nutzen würden.

Statt sich auf den Lorbeeren deines Lebens auszuruhen, solltest du also versuchen, deine mentalen Skills stetig zu steigern. Du wirst merken, wie dir vieles im Leben einfacher von der Hand geht und wie viel besser du auf einmal Zusammenhänge verstehst. Und Spaß macht das Ganze auch noch, wenn du merkst, was du auf einmal alles kannst.

Ein paar Tipps, die dir dabei helfen werden:

 

1.) Steigere deine sprachlichen Fähigkeiten!

Lese Zeitungen, Bücher und verfolge (klassische) Nachrichtensendungen. Dein Gehirn fasst das Gelesene und Gehörte auf und übernimmt es Stück für Stück in deinen Wortschatz. Beim Lesen ist übrigens ganz egal, ob du dich mit fachlichen Inhalten oder mit Geschichten beschäftigst, Hauptsache die Sprache fordert dich heraus (also keine Comic-Hefte, etc.).

 

2.) Prüfe dein soziales Umfeld!

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Achte darauf, mit wem du dein Leben so verbringst. Dein Intellekt wird sich grob auf dem Level der Leute bewegen, mit denen du dich Tag für Tag abgibst. Wenn dein soziales Umfeld hauptsächlich aus Menschen besteht, die den ganzen Tag Stammtisch-Gewäsch von sich geben und die Bild-Zeitung zitieren, wirst du es schwer haben, deine mentale Leistungsfähigkeit zu erhöhen. (siehe auch: Wahl des sozialen Umfelds)

 

3.) Bildung, Bildung, Bildung!

Wenn man mal in einer Runde die Frage stellt, wann die Leute das letzte Buch gelesen haben, erntet man oft fragende Gesichter. Nach der Schulzeit, dem Studium oder der Ausbildung nochmal lesen? Warum das denn?

Halte dir immer eines vor Augen: Wissen ist Macht. Je mehr du weißt und je leistungsfähiger dein Gehirn ist umso höher deine soziale Stellung und auch dein Einkommen.

Bilde dich wann immer es geht weiter. Schau, dass du täglich – oder wenigstens 2-3 Tage in der Woche – abends eine Stunde liest. Lerne eine neue Sprache, beschäftige dich mit Allgemeinwissen und verzichte auf Pseudo-Wissenssendungen im TV welche dir allenfalls zeigen, wo es das größte Schnitzel in Europa gibt.

 

4.) Gehirntraining praktizieren!

Statt dir im Internet lustige FunVideos anzuschauen oder zu stalken, was dein entfernter Facebook-Freund heute zum Mittag hatte, solltest du lieber aktiv dein Gehirn trainieren.

Beschäftige dich mit Rätseln, Logik-Trainern oder Intelligenz-Spielen. Rechne beim Einkaufen im Kopf die Summe aller Artikel aus; kurz: Gib’ deinem Gehirn etwas zu tun!

 

5.) Höre die richtige Musik!

Kaum zu glauben, aber eventuell mehr dran, als man denkt: Wissenschafter haben im Rahmen eines Experiments die Hypothese aufgestellt, dass der Genuss von nur 10 Minuten klassischer Musik, wie z.B. Mozart, den Intelligenz-Quotienten eines Menschen kurzzeitig um bis zu 8 Punkte erhöhen kann.

 

6.) Raus aus der Komfortzone!

Wie schon an anderer Stelle geschrieben, ist es wichtig, dass du dein Gehirn mit neuen Herausforderungen aus der Reserve lockst. Dein Gehirn ist wie ein Muskel: Sie wachsen nur dann, wenn du sie entsprechend forderst.

Wage also einen Schritt aus deiner Box heraus und mach etwas, was wirklich neu für dich ist. Lerne eine für dich ganz neue Fremdsprache oder eine Sportart, die du noch nie ausgeübt hast. Sei experimentierfreudig!

 

7.) Gesunde Ernährung!

Achte auf eine gesunde Ernährung und verzichte auf JunkFood, was dir schwer im Magen liegt und dich nur träge macht. Probiere es stattdessen mit komplexen Kohlenhydraten (Vollkornprodukte), Obst und Gemüse und frischem Fleisch und Fisch. Auch Nüsse, die du z.B. im deswegen so genannten Studentenfutter findest, sind wahre Gehirn-Booster, sofern du es nicht übertreibst.

Außerdem wichtig ist natürlich, dass du ausreichend trinkst. Nicht nur, dass unser Gehirn zu 3/4 aus Wasser besteht, nein, durch ausreichend Flüssigkeit regst du auch deinen Stoffwechsel an und verhinderst, dass deine mentale Leistungsfähigkeit aufgrund von Müdigkeit in den Keller sinkt.

 

8.) Trau dir etwas zu!

Du bist nicht dumm! Du bist auch mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit einem schlechteren Gehirn bestraft als andere anderen.

Glaub’ an dich und deine gesetzten mentalen Ziele, dann wirst du sie auch erreichen. Egal wo du heute stehst, wenn du beispielsweise 3 Fremdsprachen lernen oder einen Doktortitel machen möchtest, dann wirst du das auch schaffen, sofern du an dich glaubst und durchhälst. (siehe auch: Selbsterfüllende Prophezeiung)

 

9.) Merktechniken lernen

Versuche dich Stück für Stück von Notizen und Einkaufszetteln los zu sagen. Befasse dich mit Merktechniken, wie der Mnemotechnik, mit der du dir mit Hilfe von Eselsbrücken und Merksätzen selbst komplexe Listen einprägen kannst.

Präge dir Geburtstage und Autokennzeichen deiner besten Freunde ein und sorge dafür, dass du dir auch ohne Notizen Dinge behalten kannst.

 

10.) Kurzzeitige IQ- und Konzentrations-Booster

Gleich mehrere Erkenntnisse der Wissenschaft kannst du dir zunutze machen, wenn du im Rahmen einer Prüfung oder einer Abschlussarbeit wenigstens kurzzeitig deine volle mentale Leistungsfähigkeit benötigst.

Zum einen wäre da Koffein in Form von Kaffee oder (noch besser) grünem oder schwarzem Tee: Koffein steigert die Gehirnaktivitäten und verhilft so zu einer besseren Konzentration. Ähnlich verhält es sich mit einfachen Kohlenhydraten, also z.B. Traubenzucker, welche schnell und kurzzeitig für mehr Energie sorgen.

Ebenfalls herausgefunden hat man, dass Lachen oder Lächeln durch die Freisetzung von Endorphinen (Glückshormonen) die mentale Leistungsfähigkeit erhöhen kann. Also, immer fröhlich bleiben!

 

Quintessenz

Weder unsere Intelligenz noch die Power unseres Gedächtnisses ist festgeschrieben. Vielmehr entwickelt sich deren Leistungsfähigkeit unser ganzes Leben lang entsprechend dem wie wir unser Gehirn fordern.

Damit unsere mentale Leistungsfähigkeit nicht stagniert oder gar abbaut, ist es wichtig, dass wir unser Gehirn stetig fordern. Dafür hilfreich ist, sich ständig weiter zu bilden, sich richtig zu ernähren und den grauen Zellen immer wieder neue Dinge zu präsentieren, die es so noch nicht kannte.

Ob jemand also intelligent ist oder nicht, liegt ganz alleine darin, wie er mit seinem Gehirn umgeht.

 

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“Wann immer du feststellst, dass du auf der Seite der Mehrheit bist, wird es Zeit innezuhalten und nachzudenken.”

 Mark Twain
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