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Macht Faulheit dumm? Eine Studie gibt Antworten

Macht Faulheit dumm?

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Macht Faulheit dumm? Eine Studie gibt Antworten

Macht Faulheit dumm? Eine US-Studie kommt zu einem interessanten Ergebnis: Wer sich im Alltag wenig bewegt und lieber Zeit auf dem Sofa verbringt, anstatt sich sportlich zu betätigen, sorgt für einen deutlich schnelleren Alterungsprozess seines Gehirns.

Oft ist unser innerer Schweinehund lauter als unsere Vorsätze, welche wir uns noch gestern vorgenommen haben. Sicher könnten wir jetzt eine Runde laufen oder trainieren gehen, aber Sofa, Bett und TV klingen doch eben viel gemütlicher.

US-Forscher der Boston University School fanden nun heraus, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen der körperlichen Fitness eines Menschen und dem Alterungsprozess seines Gehirns gibt.

Dieser Alterungsprozess unserer grauen Masse ist zunächst einmal ganz normal. Je älter wir werden, umso mehr nimmt unsere mentale Leistungsfähigkeit ab. In der Studie mit 1094 Probanden zeigte sich jedoch, dass ein Mangel an sportlicher Betätigung dazu führt, dass das Gehirn weitaus schneller altert, als es bei aktiven Menschen der Fall ist. Hierzu wurde das Gehirnvolumen der Probanden vor 20 Jahren und heute gemessen und mit ihren sportlichen Aktivitäten abgeglichen.

Der Grund könnte den Wissenschaftlern zufolge darin liegen, dass bei weniger sportlichen Menschen der Blutdruck schon bei leichten Anstrengungen schneller ansteigt, als bei Trainierten, was wiederum den Alterungsprozess deutlich beschleunigen könnte.

 

Für Sport ist es nie zu spät

Alle, die bisher eher weniger sportlich waren, brauchen nun aber nicht in Panik zu verfallen. Die Forscher weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sport auch im fortgeschrittenen Alter den Alterungsprozess unseres Gehirns positiv beeinflussen kann.

Und auch die weiteren Nebeneffekte einer sportlich aktiven Lebensweise sind nicht von der Hand zu weisen. Wer sich aktiv betätigt, sieht nicht nur besser aus, sondern ist dadurch auch über den Tag deutlich wacher und produktiver, sowie weniger anfällig für Erkältungen, Rücken- oder Kopfschmerzen.

Es lohnt sich also, den inneren Schweinehund zu besiegen und neue Gewohnheiten zu adaptieren. Dein Körper wird es dir noch in vielen Jahren danken. Wie es mit Deinen sportlichen Vorsätzen – und das nicht nur zum Jahresauftakt – garantiert klappt, liest du hier.

 

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Bücher zum Thema:
– Das Günter-Prinzip: So motivieren Sie ihren inneren Schweinehund (Dr. Frädrich)
– Gedächtnistraining: Das Fitnessprogramm mit 200 Übungen (Michelon)

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