Fitness & Sport

Fitness-Gadgets gegen den Schweinehund

Waren bis vor einigen Jahren Armbanduhr und mp3-Player noch die einzigen Begleiter beim Sport, findet sich heute vom Pulsmesser bis zum Schlaf-Tracker alles, was das Techniker-Herz begehrt. Und auch psychologisch können die Helferlein uns zu neuen Höchstleistungen bringen.

Was waren das noch für Zeiten, als wir mit dem Walkman laufen gingen, stehen blieben, wenn wir nicht mehr konnten und unsere Zeit allenfalls von der Armbanduhr ablasen.

Seitdem hat sich viel getan: Die Technik ist immer kleiner geworden, so gut wie jeder von uns besitzt heute ein Smartphone und es ist heute überhaupt kein Problem mehr, alle möglichen Geräte miteinander drahtlos kommunizieren zu lassen.

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Auch an der Sport- und Fitnessbranche ist diese Entwicklung nicht spurlos vorbei gegangen. Waren es früher ausschließlich Leistungssportler, die mit Pulsmessern durch die Gegend liefen, hat sich mittlerweile eine ganze Bewegung an Menschen gebildet, die mit Hilfe der Technik ihren Körper überwachen.

 

Fitness-Gadgets für sich nutzen

Sicher, es bleibt fraglich, ob man nun ständig Kalorien in sein Smartphone tippen und seine Schlafzyklen überwachen muss. Aber nicht nur für Profi-Sportler gibt es Gadgets, die durchaus Sinn machen und uns dazu auch noch helfen können, uns selbst zu motivieren.

 

Nützliche Apps fürs Smartphone

Fitness-Apps, wie z.B. runtastic oder mapmyfitness zeigen uns nicht nur die Ergebnisse unseres Workouts, sie bieten auch eine hervorragende Möglichkeit über die eigenen Sporteinheiten Buch zu führen und sie mit anderen Leuten zu teilen. Oft reicht das allein schon, sich fürs weitere Durchhalten zu motivieren. Schließlich will man sich gegenüber dem letzten Ergebnis verbessern oder es gar seinen Freunden zeigen.

fitness-apps-trainingLeider nicht mehr verfügbar ist die Smartphone-App „pact“ (früher gym-pact). Sie buchte dir jedes Mal einen Betrag zwischen 5-50 Dollar von deiner Kreditkarte ab, wenn du nicht deinen Trainingsplan (z.B. 4x Sport die Woche) eingehalten hattest. Überwacht wurde das via GPS-Koordinaten deines Fitness-Studios und Auswertung deiner Bewegungsdaten, die Kohle der Sport-Verweigerer ging an die, die ihren Plan durchgezogen haben.

Auch denjenigen, die abnehmen wollen, ist heute dank unserer Smartphones schnell geholfen: Heute braucht es kein Weightwatchers mehr, der Kalorienzähler steckt in der Tasche. Über App’s wie myfitnesspal lässt sich kinderleicht überwachen, ob man zu viel oder zu wenig zu sich genommen hat. Lebensmittel mittels Barcode scannen oder per Hand eingeben, fertig.

Der Vorteil der Apps: Sie laufen auf nahezu jedem Smartphone und sind meist kostenlos. Also worauf wartest du?

 

Schnell mal den Puls messen

Allen, die sich etwas mehr für den eigenen Körper interessieren, sei ein Pulsmesser empfohlen. Was sich erstmal hoch kompliziert, unnötig und teuer anhört, hat dabei heute durchaus seine Daseinsberechtigung.
pulsgurt-beets-blu-motivationDie einfachste Form ist die Überwachung über einen Gurt, welcher direkt unter der Brust getragen wird. Ich persönlich nutze dafür den Pulsgurt von Beets Blu, welcher angenehm zu tragen ist und mit 39 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Der Vorteil hier: Der Pulsgurt wird über Bluetooth direkt mit dem Smartphone gekoppelt, es ist also sonst nichts weiter nötig. Gurt anlegen, App starten und loslegen.

beets-blu-screenNun hat man zum einen natürlich die Möglichkeit, etwas mehr über die Leistungsfähigkeit des eigenen Herzens zu erfahren (Wie ist mein Ruhepuls? Wie sieht es aus, wenn ich mich anstrenge?) und zum anderen – und das ist der Hauptgrund – in genau dem Pulsbereich zu trainieren, wo am ehesten Fett verbrannt wird.

Der Vorteil von solchen Pulsgurt-Smartphone-Lösungen wie bei Beets Blu liegt vor allem darin, dass sich im Gegensatz zu Lösungen mit Armbanduhr auf dem Handy beliebig viele Datensätze speichern lassen und diese auch mit anderen Fitness-Apps (siehe oben) austauschen lassen.

 

Fitness-Armbänder und mehr

Über die oben genannten Möglichkeiten hinaus gibt es heute kaum etwas, was es nicht gibt. Fitness-Armbänder wie fitbit oder Schrittzähler im Smartphone überwachen unsere Bewegung über den Tag, Schlafphasen-Apps tracken uns nachts und wecken uns, wenn wir angeblich im Dämmerschlaf sind.

Wer davon was braucht, das bleibt jedem selbst überlassen. Gerade Technik-Freunden bietet die riesige Auswahl an Fitness-App’s und -Trackern heute jedoch eine hervorragende Möglichkeit mehr Spaß in den Sport zu bringen und dem inneren Schweinehund vielleicht das eine oder andere Mal ein Schnippchen zu schlagen.

 

 

Quintessenz

Auch für den ambitionierten Hobbysportler hat sich die Technik in den letzten Jahren rasant entwickelt. Waren früher allenfalls Walkman und Armbanduhr unsere technischen Begleiter, bieten sich heute allerhand App’s und Fitness-Gadgets für den Sportbereich.

Mit Fitness-App’s wie runtastic oder myfitnesspal lassen sich Trainings überwachen, aufzeichnen und mit Freunden teilen, Kalorien zählen und vieles mehr. Pulsgurte wie von beetsblu bieten uns die Möglichkeit, immer im perfekten Pulsbereich zu trainieren und so unsere Trainingserfolge weiter zu steigern.

Wem das alles nicht genug ist, dem bieten z.B. Fitness-Armbänder und Schlafphasen-Wecker weitere Möglichkeiten, den eigenen Körper auf Schritt und Tritt zu überwachen. Wer was davon braucht, ist jedem selbst überlassen; Fakt ist jedoch, dass wir uns mit solch netten Spielereien oft umso mehr zum Sport motivieren können.

 

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Link zum Thema:
– Pulsmesser im Vergleich

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Comments

  1. Ich finde solche Apps gut um den „inneren Schweinehund“ zu überwinden und mich noch mehr zu motivieren <3

  2. Fitness-Gadgets sind vor allem bei Trainingsbeginn nett; mit dem Trainingsfortschritt reicht aber – mir persönlich – ein unregelmäßiger Einsatz zur Kontrolle

  3. Da ich eher ein „fauler Hund“ bin habe ich mir da noch nie großartig Gedanken gemacht. Nur jetzt, wo es die Woche über so brüllendheiß war und ich auch schon ohne große Anstrengung total fix und alle war, dachte ich mir dann doch mal, dass ich vielleicht ein wenig mehr auf mich achten sollte …

  4. Ich habe gerade angefangen mich gesünder zu ernähren und jogge jetzt auch 3 mal die Woche. 🙂

  5. Fitness-Gadgets geben mir mehr Motivation die festgelegten Ziele durchzusetzen. Ich habe meine Vitalzeichen ständig im Blick und man kann sich spielerisch mit seinen Freunden und Kollegen messen.

  6. Ich weiß nicht. Bisher komme ich mit meiner Polar RX3 ganz gut über die Runden. Auf der anderen Seite, hätte man mit dem Smartphone mehr Möglichkeiten…Naja, mal sehen.

  7. Ich bin kein Amateur-Sportler und habe bisher noch nie wirklich meinen Puls gemessen. Ich mache einfach so wie ich kann… 🙂

  8. Hey, ich bin aufgrund meines kleinen Mannes Gelegenheitsläuferin, da ist oft einfach nicht die Zeit. ich würde gerne mehr machen und denke, dass die ein oder andere App (man kann klein mit Schrittezählen anfangen), mich dazu motivieren wird, den inneren Schweinehund zu überwinden. Das fängt schon dabei an statt Rolltreppen die Treppe zu benutzen. Beim Laufen fühle ich mich machmal unwohl, weil ich denke, dass mich alle anschauen, warum ich so langsam bin. Um mich zu beruhigen, dass ich richtig liege und mich im richtigen Pulsbereich bewege, wäre so ein Pulsmesser ein schöner Helfer!
    Sportliche Grüße!

    1. Hallo Gundi!
      Ja, genau darum geht es. Viele Apps – auch solche Schrittzähler – können einen ersten Eindruck darüber geben wie viel (oder wenig) man wirklich macht. Zum Thema beim Sport „unwohl fühlen“ bedenke: Ob im Fitnessstudio oder beim Laufen, alle die du dort siehst, haben irgenwann einmal angefangen. Ich freue mich immer wieder, wenn ich sehe, dass neue Leute sich dazu durchgerungen haben, nun auch zu trainieren und helfe auch gerne bei Fragen. Also bloß keine Scheu vorm ersten Schritt; der zweite wird nämlich schon viel einfacher! Liebe Grüße, Tom

  9. Servus,

    danke für die Übersicht zu den Apps und deine Tipps!

    „Runtastic“ kenne ich und kann ich nur empfehlen. Eine Dokumentation seines eigenen Trainings halte ich deshalb für sinnvoll, weil man nicht nur sieht wie man sich verbessert hat, sondern man ist auch immer weiter motiviert in der Woche nicht zu viele „weiße Flecken“ in der Tainingsdokumentation zu haben.

    „Pact“ ist vermutlich wirklich was für Hartgesottene, aber was, wenn man tatsächlich gehindert ist (Verletzung, Arbeit, Dienstreise) sein Pensum zu schaffen?

    „Myfitnesspal“ merke ich mir mal vor, mich interessiert einfach, was man so an Kalorien zu sich nimmt am Tag (man darf nur nicht schummeln :-P)

    Für alle, die wenig sportlich sind, kann ich zumindest die Schrittzähle-Apps empfehlen, das motiviert manchmal oder beruhigt das Gewissen – ja nachdem. Jede Bewegung ist wichtig und jeder Schritt zählt.

    Cool finde ich es, dass das „Beets Blu“ mit mehreren Smartphones kompatibel und nicht exklusiv für Apple oder Samsung ist. Ich denke, dass es nicht nur für Anfänger wichtig ist, seinen eigenen Ruhe- und Trainingspuls zu kennen und entsprechend zu trainieren. Ansonsten läuft man im wahrsten Sinne des Wortes Gefahr, es zu übertreiben oder sich eher zu schaden. Ich denke, selbst als geübter Sportler wäre das eine tolle Lösung, weil ich mich dann tatsächlich mal an die HF-Bereiche im Training halten würde (so schätze ich immer) und auf lange Sicht ist das die vernünftigse Lösung, um guten Gewissens seine Fitness zu steigern!

    1. Servus Zoltan,
      danke für deinen Beitrag! Bei „Pact“ ist es so, dass du immer bis Sonntag festlegen musst, wie viel du in der Folgewoche trainieren möchtest. Während der Trainingswoche selbst kannst du das natürlich nicht mehr ändern. Es sei denn, du wirst wirklich krank, dann kannst du über die App wirklich ein Attest einreichen 🙂

      Die Apps machen natürlich alle nur Sinn, wenn man ehrlich ist. Wer sich hierbei selbst belügt, braucht sich natürlich nicht wundern wenn nichts weiter geht. Die Kontrolle mit einem Pulsgurt ist wirklich ganz interessant, um mal heraus zu finden, wie fit man wirklich ist. Wer hier schon im Ruhezustand einen sehr hohen Puls hat, weiß, dass er dringend was tun sollte.

      Weiterhin viel Spaß beim Sport und bleib dran!

  10. Das könnte ich wirklich noch gut fürs Training gebrauchen, um nicht nur geschätzt in einem gewissen Pulskorridor zu bleiben

  11. So ein Pulsmesser ist durchaus nützlich, gerade Anfänger übertreiben es gerne. Hiermit kann man sich besser kontrollieren 🙂

  12. Bis jetzt konnte ich mich noch für keinen Brustgurt entscheiden 🙂 aber dank Bluetooth und HealtKit sollte es passen 🙂

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