Zusammenhang zwischen Musikgeschmack und Intelligenz

Musikgeschmack und Intelligenz: Algorithmus sieht Zusammenhang

Ein Programmierer ist der Frage nachgegangen, ob es einen Zusammenhang zwischen Musikgeschmack und Intelligenz eines Menschen gibt. Zumindest sein eigens hierfür erstellter Algorithmus findet deutliche Zusammenhänge.

Der amerikanische Softwareprogrammierer Virgil Griffith wertete dafür via Facebook die musikalischen Vorlieben von Studenten seiner Universität aus. Im Anschluss verglich er diese Vorlieben, welche offenkundig in den Profilen zu finden waren, mit den Ergebnissen der Studenten bei deren Aufnahmeprüfungen.

Das Resultat seiner Analyse zeigte dabei durchaus einige interessante Verbindungen. Am Schlechtesten schienen die Studenten abzuschneiden, deren Musikgeschmack irgendwo zwischen Lil Wayne, Beyonce und Jaz-Z lag. Die Studenten mit den besten Ergebnissen hörten dagegen eher Interpreten wie U2, Bob Dylan und Beethoven.

Wer es ganz genau wissen will, dem sei ein Blick auf die ehemalige Webseite von Griffith empfohlen, auf der sich zahlreiche weitere Korrelationen zwischen Musikgeschmack und Intelligenz finden lassen.

Allzu ernst sollte man die Ergebnisse des Algorithmus jedoch nicht nehmen, darauf verweist auch Griffith. Hierfür wäre eine genauere, wissenschaftlich fundierte Erforschung notwendig. Insbesondere eine Erhebung in anderen Altersklassen und über die Gruppe von Studenten hinaus (Schüler, Angestellte, Rentner, Arbeitssuchende) wäre hier bestimmt interessant.

Doch ganz egal, welchem Musikgeschmack du auch folgst: Unser Intellekt ist nicht in stein gemeißelt. Mittel und Wege, die eigene Intelligenz zu steigern und das Gedächtnis zu verbessern, gibt es mehr als genug.