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Das Eisenhower-Prinzip

Das Eisenhower-Prinzip

Selbstoptimierung

Das Eisenhower-Prinzip

Sicher kennst du das: Du hast viel zu tun und dir für den Tag einiges vorgenommen, aber am Ende hast du wieder einmal nicht das geschafft bekommen, was du eigentlich erledigen wolltest. Ich zeige dir, wie du mit Präsident Eisenhower (Gott, hab ihn selig) System in deinen Tag bringen kannst.

Vor der alltäglichen Ablenkung durch wichtige und unsichere Dinge ist keiner von uns sicher. Selbst wenn du schon gut organisiert bist, wirst du immer wieder durch die eine oder andere Kleinigkeit aus dem Trott gerissen werden, sei es das jemand anruft, sich mit dir treffen will oder eine wichtige E-Mail herein kommt.

Dazu kommen noch sogenannte Pseudo-Ablenkungen, die wir uns mental selbst schaffen, um unsere eigentliche Aufgabe nicht erfüllen zu müssen. Aber das ist ein anderes Thema (Vergleiche: » So erreichst du deine Ziele – Punkt 5).

Um Ablenkungen zu vermeiden und alle Vorhaben des Tages umsetzen, ist es wichtig, Prioritäten zu setzen. “Focus Baby!” heißt es also.

 

Wichtige von unwichtigen Dingen unterscheiden

Den eigenen Aufgaben Prioritäten zuzuordnen klingt gut und schön. Aber woher soll man denn wissen, was nun wichtig und was unwichtig ist? Hierbei kann dir das sogenannte Eisenhower-Prinzip helfen, was wie folgt funktioniert.

Alle Dinge, die im Alltag deine Aufmerksamkeit oder deine Handlung erfordern, sind mal wichtiger und mal unwichtiger. Leider beschäftigen wir uns jedoch oft zuerst mit den unwichtigen Dingen und lassen die wichtigen Aufgaben zu kurz kommen.

Wenn du also in Zukunft verhindern willst, dass du wieder Kaffee kochst und Facebook nach den neuesten Katzenvideos durchforstet, anstatt etwas für dein Leben zu tun, versuche deine Aufgaben anhand der sogenannten Eisenhower-Tabelle zu kategorisieren:

eisenhower-tabelle

Alles was wichtig und dringend ist, wie z.B. die letzte Mahnung zur Begleichung irgendeiner Rechnung erledigst du selbst. Hier macht es weder Sinn, die Aufgabe jemand anderem zu übertragen, noch mit der Erledigung zu warten.

Dinge, die zwar dringend, aber nicht gerade wichtig sind, wie z.B. den Einkauf, kannst du delegieren. Wenn du selbständig sein solltest, ist dieser Punkt übrigens besonders wichtig für dich. Mache bei jeder Aufgabe, wie z.B. dem Rasen mähen oder dem Hausputz die Rechnung für dich auf, wie lange du dafür brauchst und was du normal in dieser Zeit verdienen könntest. Es ist absolut schwachsinnig, wenn du in einer Stunde beim Kunden 50 EUR verdienst, aber stattdessen eine Stunde die Bude sauber machst, was dir eine Putzfrau für 15 oder 20 EUR die Stunde abnehmen würde.

Dinge, die wichtig aber nicht dringend sind, wie z.B. der Friseur-Termin oder den Kaffeeklatsch mit deiner besten Freundin, terminierst du einfach auf einen Zeitraum, der dafür geeignet scheint.

Zu guter Letzt die Dinge, die nicht wichtig und auch nicht dringend sind, wie z.B. das Studium des aktuellen Mode-Kataloges: Ab in den Eimer damit oder auf deine Freizeit verschieben. Solche Dinge haben absolut nichts in den Kernzeiten verloren, in denen du an deinen Zielen arbeiten möchtest.

 

Quintessenz

Oft fehlt uns im Alltag der Überblick um Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, so dass wir schon einmal gerne Zeit für Dinge verschwenden, die eigentlich hätten warten oder gar ignoriert werden können.

Die Eisenhower-Tabelle (auch Eisenhower-Matrix oder Eisenhower-Prinzip) gibt eine einfache aber wirksame Möglichkeit an die Hand, Aufgaben und ToDo’s nach ihrer Wichtigkeit zu kategorisieren und sie anschließend entsprechend zu bearbeiten, zu delegieren oder gar zu ignorieren.

 

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“Wann immer du feststellst, dass du auf der Seite der Mehrheit bist, wird es Zeit innezuhalten und nachzudenken.”

 Mark Twain
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