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Produktiver werden: 11 Tipps

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Selbstoptimierung

Produktiver werden: 11 Tipps

Du hast den Arsch voll Arbeit, kommst aber einfach nicht aus den Pantoffeln? Woran das liegt und wie das produktiver werden leichter fallen kann, zeige ich dir heute.

Sicher kennst du das: Deine ToDo-Liste im Kopf ist kaum noch überschaubar, die Uhr läuft non-stop gegen dich und dennoch kommst du einfach nicht ins Handeln. So gehst du Tag für Tag mit dem mulmigen Gefühl ins Bett, wieder kein Stück weiter gekommen zu sein.

Doch woran liegt das eigentlich?

Die Gründe für unproduktives Arbeiten

Einer der Hauptgründe dafür, dass Menschen einfach nicht mit ihren Vorhaben weiter kommen, ist eine viel zu lange Agenda. Klar, so kommt auch garantiert keine Langeweile auf, aber wie und womit du jetzt genau anfangen sollst, weißt du auch nicht so recht.

Ist die Liste an Vorhaben dagegen überschaubar, fehlt es oft an Planung. Du gehst z.B. abends ins Bett, weißt, was du noch alles zu erledigen hast, aber nicht wirklich, wann du was davon machen möchtest. Du lässt einfach alles auf dich zukommen.

Fehlt es zusätzlich noch an Disziplin, wird es heikel. Schnell lassen wir uns vom Handy, dem TV oder allen möglichen anderen Dingen ablenken, nur um wenig später festzustellen, wieder nicht weiter gekommen zu sein.

Damit du in Zukunft (hoffentlich) etwas besser mit deinen Vorhaben voran kommst, hier also ein paar Tipps:

 

1.) Was ist zu tun?!

Bevor du sinnvoll arbeiten kannst, solltest du erst einmal wissen, was überhaupt alles zu erledigen ist. Oft sprechen wir von “Unmengen an Arbeit”, obwohl wir die Menge eigentlich noch nie so genau in Zahlen gepackt haben. Wie viel ist denn “viel”? Hast du 10 oder 20 Sachen zu erledigen? Mehr oder weniger?

ToDo-ListenDu solltest es tunlichst vermeiden, keinen Überblick über deine Aufgaben zu haben. Denn das Gefühl, noch Unmengen an Dingen erledigen zu müssen ohne diese irgendwie klar umrissen zu haben, belastet dich nur unbewusst.

Egal, wie viel also ansteht: Schreib’ die einzelnen Dinge auf, die zu erledigen sind! Mach dir dafür einen Zettel, besorg’ dir ein Whiteboard oder nutze hierfür eine digital Checkliste. Wenn du etwas davon erledigt hast, darfst du es von der Liste streichen. Kostenlose ToDo-Listen findest du auch im Download-Bereich.

 

2.) Plane sinnvoll & realistisch!

Einer der meist gemachten Fehler ist, sich zu viel vorzunehmen und genau dadurch ins Trudeln zu geraten. Gerade wenn du motiviert bist, kann das schneller passieren als dir lieb ist.

Versuche, dir – bevor es mit der Arbeit losgeht – einen genauen Plan zu Recht zu legen, von wann bis wann du an welcher Aufgabe arbeiten möchtest.

Hierfür ist es unabdingbar, dass deine Ziele hierfür auch messbar sind, sprich du überhaupt definiert hast, wann deine Aufgabe als erledigt gilt. (Lies hierzu: Die SMART-Methode)

 

3.) Fokus!

Egal, wie viele Aufgaben du dir für einen Tag vorgenommen hast: Definiere für jeden Tag genau EINE Hauptaufgabe, auf die du dich fokussieren möchtest.

Dieser Task hat Vorrang vor allen anderen Aufgaben und sollte im Normalfall auch die Aufgabe sein, mit der du anfängst.

Aber: Gönn dir Pausen und wechsle zu einer anderen Tätigkeit wenn es partout nicht mit der Hauptaufgabe klappen will. Zwing dich nicht so lange, bis du am Ende rein gar nichts gearbeitet bekommen hast.

 

4.) Sei ausgeruht und fit!

Lerne deinen Körper kennen. Experimentiere mit deiner Ernährung: Was macht dich fit, was macht dich müde (siehe: Brainfood)? Teste, ob du leistungsfähiger bist, wenn du vor der Arbeit etwas Sport machst. Zeit für 30-60 Minuten Bewegung ist irgendwo immer.

Finde heraus, wie viel Schlaf du brauchst und perfektioniere dein Schlafverhalten.

Checke, ob dir ein 30-minütiges Mittagsschläfchen zu neuer Motivation verhelfen kann.

Versuche mehr über den Tag zu trinken und verzichte nach Möglichkeit auf Speisen und Getränke, die deinen Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und ebenso schnell wieder abfallen lassen.

 

5.) Starte gut vorbereitet!

Schau, dass du bevor du mit der Arbeit anfängst, dein Arbeitsmaterial zusammen gesucht, deinen Kaffee/Tee gekocht und dein Geschäft erledigt hast.

So vermeidest du, alle 5 Minuten wegen irgendwelchen – ach so wichtigen – Erledigungen deine Arbeit unterbrechen zu müssen.

Diese Unterbrechungen sind oftmals nur eine Ausrede, nicht mit der eigentlichen Arbeit anfangen oder sie fortsetzen zu können.

 

6.) Lerne zu delegieren!

Versuche, wann immer möglich, Aufgaben, die du nicht zwingend selbst erledigen musst, weiter zu delegieren.

Gerade als Selbständiger, Führungskraft oder allgemein ehrgeizige Person verfällt man schnell in das Gefühl, am besten alles selbst zu machen.

Das kostet dann Unmengen an Zeit, die du weitaus besser nutzen könntest. Oft ist es stressfreier, wirtschaftlicher und effizienter, die einen oder anderen Aufgaben von Dritten erledigen zu lassen, als sich selbst drum kümmern zu müssen.

 

7.) Mach dich unsichtbar!

Sorge dafür, dass du während deiner Arbeit gar nicht erst auf die Idee kommst, dich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Checke deine E-Mails nur noch zu ausgewählten Zeiten (z.B. 3-4x täglich) und verbanne dein Handy während der Arbeit in einen anderen Raum. Warum?

Der Wissenschaftler Adrian F. Ward hat mittlerweile in einer Studie gezeigt, dass ein Smartphone in unserer Reichweite unsere Leistungsfähigkeit rapide senkt.

Nicht, weil irgendwelche Strahlen dafür verantwortlich wären, sondern rein aus dem Grund heraus, dass wir uns zu oft dazu hinreißen lassen, auf sie drauf zu schauen. Kennst du bestimmt selbst oder?

Also, auch wenn es dir schwerfallen sollte, das zu glauben: Die Welt dreht sich weiter und deine Freunde werden wahrscheinlich auch nicht sofort den Notruf wählen, wenn du mal 2-3 Stunden nicht erreichbar bist.

 

8.) Bleib’ in Fahrt!

Nutze Zeiten, in denen du “im Flow” bist. Wenn du gerade gut mit einer bestimmten Aufgabe voran kommst, dann bleib – sofern möglich – bei ihr.

Es macht wenig Sinn, auf dem Höhepunkt deiner Produktivität (und vielleicht auch Kreativität) einen cut zu machen und mit einer ganz anderen Aufgabe fortzufahren.

Versuche ein wenig auf dein Gefühl zu hören. Sprühst du gerade vor Kreativität,  saugst du gerade neuen Lernstoff förmlich auf oder hast gar nicht gemerkt, wie die Zeit verflogen ist? Dann mach nach Möglichkeit weiter.

 

9.) Lass’ dich nicht ablenken!

Kreative Köpfe sind immer am rattern. Ständig schießen einem neue Ideen, Projekte und Visionen in den Kopf, die man am liebsten gleich umsetzen würde.

Dennoch solltest du tunlichst darauf achten, nicht den roten Faden deiner eigentlichen Arbeit zu verlieren.

Wenn während dem Arbeiten eine interessante neue Idee hast, dann schreib sie auf. Wenn du auf etwas interessantes im Internet stößt, setz ein Lesezeichen.

Alles was nicht mit dem aktuellen Thema zu tun hat, ist tabu!

 

10.) Lerne von deinen Vorbildern!

Und nur von deinen Vorbildern. Es ist wie in allen anderen Lebensbereichen: Orientiere dich nicht an Leuten, die dir irgendwas erzählen, aber es selbst nicht hinbekommen.

Schau’, wie deine Vorbilder ihren Alltag organisieren und mit welchen Tricks sie sich selbst disziplinieren.

Falls möglich, unterhalte dich mit ihnen und frage nach Ratschlägen. Die meisten werden ihr Wissen gerne mit dir teilen.

 

11.) Finde Gleichgesinnte!

Egal, was deine Ziele sind: Suche dir Menschen, die ähnliche Ziele verfolgen wie du.

Wer schon mal beim Sport mit einem Partner gemeinsam trainiert hat, kennt den Effekt nur zu gut. Gemeinsam sind wir um Welten produktiver als alleine.

Dasselbe gilt für Lerngruppen in Schule und Studium sowie für die Arbeit im Team.

Schare Gleichgesinnte um dich, die dich inspirieren und im Falle von Motivationslöchern wieder mitziehen. Lass dich auf keinen Fall von Pessimisten oder Nörglern beeinflussen.

 

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“Wann immer du feststellst, dass du auf der Seite der Mehrheit bist, wird es Zeit innezuhalten und nachzudenken.”

 Mark Twain
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