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Schluss mit den ewigen Sorgen

Unnötig Sorgen machen

Kopfsache

Schluss mit den ewigen Sorgen

Gehörst du auch zu den Menschen, die stets voller Sorgen sind, dass irgendetwas passieren oder vielleicht nicht funktionieren könnte? Hier erfährst du, was du dagegen tun kannst.

Das sich Sorgen machen gehört in Deutschland neben dem Jammern schon fast zum guten Ton. Hierzulande braucht es immer etwas, womit man sich mental beschäftigen kann, oft auch um die persönliche mentale Leere auszublenden.

Da ist die ständige Sorge, ob unser Wirtschaftssystem nicht vielleicht nächstes Jahr kollabieren könnte, ob wir später noch eine Rente bekommen werden oder ob die Schweine- oder Vogelgrippe nicht vielleicht auch dich erwischen könnte.

Aber Spaß bei Seite. Wer von uns hat sich noch nie Sorgen gemacht. Sorge darüber, ob man die wichtige Klassenarbeit nicht verhauen hat, Sorge über die Finanzen oder ob man nächstes Jahr noch seinen Job haben wird. Dazu dann noch Sorgen, ob den Liebsten nicht irgend etwas zustoßen könnte.

 

Analysiere deine angeblichen Sorgen!

Ja, du hast richtig gelesen. Viele unserer Sorgen sind einfach nur Hirngespinste. Sie sind entstanden, indem wir irgend einen Gedanken weiter gesponnen und uns schließlich so “herein gesteigert” haben, bis wir irgendwann weit von der Realität entfernt sind.

“Mein Leben war voll von fürchterlichem Unglück, das meistens gar nicht passiert ist.” (Montaigne)

Sicher, kennst du aus deiner Vergangenheit selbst solche Beispiele. Du hast gerade einen Trennung hinter dir, der Schmerz sitzt tief und du bist dir sicher, dass du nie mehr im Leben glücklich werden kannst. Oder da ist deine finanzielle Situation, die dir gerade die Luft abschnürrt und dir Angst macht, weil du nicht weißt, ob du das schaffen kannst.

Für solche kleinen und großen Probleme möchte ich dir ein paar Ratschläge an die Hand geben. Probier’ Sie aus, ich bin mir sicher, dass sie dir helfen werden.

 

1.) Erinnere dich!

Wahrscheinlich wirst du in deinem Leben schon mit einigen großen oder kleinen Problemen zu tun gehabt haben.

sorgen-probleme-erinnernDu hast vielleicht schon einmal eine Trennung mit gemacht, hattest vielleicht schon mal Schulden oder Zukunftängste. Vielleicht gab es auch Zeiten, in denen du den Glauben in dich selbst verloren hattest.

Erinnere dich an diese Erlebnisse zurück. Wie siehst du sie heute? Ist es wirklich so schlimm gekommen, wie du befürchtet hattest oder hast du es letzten Endes doch geschafft?

 

2.) Worst-Case-Thinking

Nimm dir einen Augenblick Zeit und mach’ dir bewusst, was im schlimmsten Fall passieren würde, wenn deine Befürchtungen wirklich eintreten sollten. Würde mit dem Verlust deines Arbeitsplatzes wirklich die Welt untergehen oder könntest du dir einfach einen neuen Job suchen?

Diese Denkweise hat gleich mehrere Vorteile. Indem du dich mit dem schlimmsten anzunehmenden Fall beschäftigst, bist du vorbereitet und kannst ggf. vorab einen Plan B ins Auge fassen. Du denkst also lösungs-orientiert. In den meisten Fällen wirst du aber bei näherer Betrachtung feststellen, dass dein Problem gar nicht so schlimm ist wie zunächst angenommen.

 

3.) Vom Problemseher zum -löser

Gewöhne dir an, Probleme nicht groß an dich heran zu lassen. Letztlich sind Probleme nichts weiter als Abweichungen von unserem Lebensplan, wie sie überall in der Natur tagtäglich vorkommen.

vom-problemseher-zum-problemloeserBedenke immer eines: Dich über ein Problem oder eine unvorhergesehene Planänderung aufzuregen oder dir deswegen die Laune vermiesen lassen, bringt dir rein gar nichts. Es wird weder die Ursache beseitigen, noch eine Lösung herbei führen. Im Gegenteil: Du kannst dir ziemlich sicher sein, dass du damit nur noch mehr Probleme verursachst.

Ich selbst habe mir vor einigen Jahren etwas angewöhnt, was ich “Die 10-Sekunden-Regel” nenne: Passiert etwas, was so nicht geplant war, gebe ich mir exakt 10 Sekunden in welchen ich mich darüber aufregen darf, anschließend gehe ich sofort dazu über mir zu überlegen, wie ich die Herausforderung (nicht “das Problem”) gemeistert bekomme.

 

4.) Denke in Tagen!

Hör’ damit auf, dir Gedanken über Dinge in der Zukunft zu machen, also ob du z.B. deine Abschlussarbeit nächstes Jahr schaffen wirst oder noch deine Miete zahlen kannst. Glaub’ mir, bis dahin wird noch so viel passieren, dass es absolut unmöglich ist, eine realistische Voraussage für diese Zukunft zu treffen.

Denke also lieber in überschaubaren Abschnitten, wie in Wochen oder Tagen. Kümmere dich um die echten, die aktuellen Herausforderungen und lebe den Tag!

 

5.)  Zahlen-Spielchen

Rechne dir aus, wie wahrscheinlich es ist, dass dein Problem oder der befürchtete Fall wirklich eintritt.

statistik-zu-scheitern-probleme-ausrechnenWenn du also zum Beispiel Angst davor hast, mit einem Flugzeug oder im Aufzug abzustürzen, versuch dir einmal – ruhig mit Hilfe von Statistiken – bewusst zu machen, wie wahrscheinlich es ist, dass es wirklich dazu kommt.

Wir können zwar nicht alles im Leben 100%ig genau voraussagen, aber mit solchen Wahrscheinlichkeitsrechnungen wirst du in vielen Fällen dein Problem ganz schnell minimieren können.

 

Quintessenz

Viele von uns sind wahre Meister darin, sich ständig über Dinge zu sorgen, sei es, ob der Partner morgen vielleicht Schluss macht, der Arbeitgeber morgen kündigt oder die Welt nächste Woche untergeht.

Die meisten dieser befürchteten Probleme treffen natürlich nie ein, aber trotz diesem Wissen machen wir uns gerne schon einmal unnötig verrückt.

Um ruhiger schlafen und sorgenfreier durchs Leben zu gehen, hilft es, sich in der Vergangenheit umsonst gemachte Sorgen zurück ins Gedächtnis zu holen und gelegentlich mal darüber nachzudenken, was eigentlich wirklich im schlimmsten Fall passieren könnte. Viele Probleme lösen sich dann ganz schnell in Luft auf.

 

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Absoluter Bestseller zum Thema:
– Sorge dich nicht, lebe! (Dale Carnegie)

 

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Zufälliges Zitat

“Wann immer du feststellst, dass du auf der Seite der Mehrheit bist, wird es Zeit innezuhalten und nachzudenken.”

 Mark Twain
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