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“Viele sterben mit 25, werden aber erst mit 75 begraben.”

Viele sterben mit 25, werden aber erst mit 75 begraben

Kopfsache

“Viele sterben mit 25, werden aber erst mit 75 begraben.”

Bereits Benjamin Franklin bemerkte, wie viele seiner Freunde und Bekannte relativ früh damit aufhörten, sich weiter zu entwickeln. Mitte zwanzig – bei den meisten war da schon alles vorbei. Aber woran liegt das eigentlich und wollen wir das wirklich?

Das im Titel genannte Zitat von Benjamin Franklin kam mir neulich beim Lesen zwischen die Finger. Aus irgendeinem Grund sollte es mich seitdem nicht mehr loslassen. Wusste bereits der gute Franklin um die Problematik, dass viele Menschen relativ früh jegliche mentale Entwicklung einstellen?

In der Psychologie spricht man bereits seit geraumer Zeit davon, dass der Charakter eines Menschen mit 30 weitestgehend so ausgeprägt ist, dass er sich nicht mehr groß ändern wird Aber das allein ist es nicht, was Franklin hier meint.

Hinter seiner provokanten Aussage steckt weitaus mehr. Viele von uns besuchen die Schule, machen eine Ausbildung bzw. ihr Studium und spätestens im Beruf war’s das dann oft mit jeglicher Zielstrebigkeit und all den Träumen, die wir einst hatten.

Spiritueller SelbstmordWie viele ehemalige Schulfreunde kennst du, die sich – wenn du sie nach 10-15 Jahren mal wiedertriffst – gar nicht oder kaum weiter entwickelt haben?

Die immer noch am gleichen Punkt sind, wie damals? Ich persönlich finde solche Begegnungen immer ziemlich erschreckend.

Es gibt so viele Menschen da draußen, die sich tagtäglich über ihr Leben beschweren, aber seit ihrer Ausbildung vor 10 Jahren rein gar nichts mehr für sich getan haben.

Die seitdem mehr Geld in Cocktails als in ihre Bildung investiert und seit der Schule kein Buch mehr gelesen haben. Die keine beruflichen, keine sportlichen und keine charakterlichen Ziele mehr haben. Leute, die einfach innerlich stehen geblieben sind.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wer glücklich mit allem ist, soll ruhig so weiter machen wie bisher. Aber sollten wir uns nicht vielleicht öfter einmal darauf besinnen, dass wir nur ein Leben haben und dies auch im Rahmen aller Möglichkeiten nutzen sollten?

“Wer aufhört, selbst Ziele zu verfolgen, begeht buchstäblich spirituellen Selbstmord.” (Les Brown)

Nach wie vor vertrete ich die feste Meinung, dass jeder (also auch du) alles erdenklich mögliche erreichen kann, was er will, wenn er denn will.

Also überleg’ dir doch mal kurz, wie es um dich steht. Ging die Entwicklung bei dir in allen Bereichen in den letzten Jahren nach oben oder hast du schon vor vielen Jahren aufgehört, zu wachsen?

Vor einigen Wochen unterhielt ich mich mit einem Gymnasial-Rektor darüber, warum wir jeweils Sport machen. Er meinte darauf, dass er das brauche, “um zu spüren, dass er noch am Leben ist”. Eine Aussage, die ich ziemlich faszinierend fand.

 

Bist du noch am Leben?

Stell’ dir die Frage, ob DU wirklich noch am Leben bist oder einfach nur noch durchs Leben trottest. Ob du wirklich noch mit Energie und Tatendrang dein Leben bestreitest, oder ob du mittlerweile nur noch für Freitage und Urlaube lebst.

Wenn letzteres der Fall ist, solltest du vielleicht mal dringend darüber nachdenken, etwas zu ändern und wieder Schwung in dein Leben bringen. Bilde dich weiter, setze dir sportlich anspruchsvolle Ziele, mein Gott, mach was aus deinem Leben!

 

Quintessenz

Die Psychologie behauptet, dass unsere charakterliche Entwicklung mit 30 Jahren weitestgehend in Stein gemeißelt ist. Benjamin Franklin geht sogar noch einen Schritt weiter und meint, dass viele von uns geistig bereits mit 25 Jahren sterben und dann bis zur Rente nur noch dahin vegetieren.

Betrachten wir die Realität, ist das gar nicht so weit hergeholt. Viele hören relativ früh damit auf, sich neue Ziele zu setzen oder ihre bisherigen zu verfolgen, so dass sie irgendwann nur noch täglich denselben Tag leben.

Mach dir von daher ständig bewusst, dass du nur ein Leben hast und dass du Ziele brauchst, um nicht einzurosten. Du kannst alles erreichen, wenn du es nur willst und täglich daran arbeitest.

 

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ganz okaynajatollsupergenial
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Bücher zum Thema:
Benjamin Franklin – Eine Biographie (Morgan)
Live your Dreams (Les Brown)

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