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10 einfache Tipps zum Abnehmen

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Fitness & Sport

10 einfache Tipps zum Abnehmen

Gerade zu den bevorstehenden Weihnachtstagen fallen oft die letzten Vorsätze und es wird gefuttert was das Zeug hält. Damit das neue Jahr nicht als Fiasko startet, zeig ich dir heute ein paar einfache Tipps & Tricks wie du deine Linie halten oder sogar noch etwas abnehmen kannst.

Vorweg erst einmal etwas, was mir wirklich im Magen liegt und was ich nicht oft genug betonen kann. Gerade in Deutschland hat es sich eingebürgert, das Wort “Diät” als eine Art Zeitspanne zu sehen, in der man weniger hiervon oder davon oder einfach gar nichts isst.

Das funktioniert auch zunächst, ist aber eher Unfug. Denn sobald diese “Diät” vorbei ist, fallen die Leute in die alten Gewohnheiten zurück und erleben den bekannten JoJo-Effekt, bei dem das verlorene Gewicht ganz schnell wieder auf den Rippen ist.

Im angelsächsischen Raum wird das Wort “Diet” übrigens richtigerweise als Ernährungsweise im Leben an sich verstanden und nicht als zeitlich begrenzte Diätform um abzunehmen. Hier also die wirklich einfachen Tipps zum Abnehmen:

 

1.) Diäten sind schwachsinnig!

Sag’ dich von den Diät-Empfehlungen aus irgendwelchen Frauenzeitschriften los. Du kannst noch so viele LowCarb-, NoCarb- und Kohlsuppen-Diäten machen wie du willst, es wird sich langfristig rein gar nichts ändern, wenn du danach weiter machst wie in der Zeit davor.

Um eine ansehnliche Figur zu bekommen oder zu halten, musst du vielmehr deine normale Ernährungsweise im Leben hinterfragen. Du musst dir klar machen, dass du täglich (oder zumindest die meiste Zeit) darauf achten musst, was du in dich reinschaufelst. Ständig ungesund zu essen und dann alle paar Wochen/Monate eine Diät zu machen, um die entstandenen Polster wieder loszuwerden, ist Idiotie in Reinkultur.

 

2.) Glaub’ nicht jeden Mist!

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist nach wie vor, dass Fett fett macht. Die Nahrungsmittel-Industrie und die Presse tut ihres dazu und so werden wir mit fett-reduzierten light-Produkten überschwemmt, die nüchtern und für sich selbst betrachtet kaum einen Mehrwert haben.

Dabei musst du dir eigentlich nur Folgendes merken:

  • Ob du zunimmst oder abnimmst, hängt einzig und allein von deiner Kalorien-Bilanz ab. Das kannst du dir wie folgt vorstellen: Dein Körper ist im Grunde genommen nichts anderes als eine Maschine die Energie braucht. Im Ruhezustand weniger, beim Arbeiten oder auf Hochtouren natürlich mehr. Nimmst du mehr Kalorien (Energie) zu dir, als dein Körper für diesen Betrieb braucht, lagert er diese überschüssige Energie in Form von Fettreserven für schlechte Zeiten ein. Nimmst du stattdessen weniger Kalorien zu dir, als dein Körper zum Funktionieren bräuchte, muss er an die Reserven damit du nicht umkippst und du nimmst ab. Ganz einfach, mehr nicht. Und bevor du jetzt mit irgendwelchen Ausreden kommst: Ob Krankheit, Hormone, Medikamente oder was auch immer: JEDER von uns hat diese bestimmte Summe an Kalorien, die er am Tag braucht, auch Du. Nimmst du nicht mehr als diese Summe zu dir, kannst du auch nicht zunehmen. Das ist nun einmal Physik. (siehe auch: Kalorienrechner)
  • Nicht Fett an sich macht fett, sondern vielmehr die Mischung aus bestimmten Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette). Das liegt daran, dass unser Körper sie unterschiedlich verarbeitet. So kann der Körper Eiweiß nicht einlagern, zu viel davon wird also wieder ausgeschieden.  Überschüsse an Kohlenhydraten werden dagegen als Fett gespeichert. Es hat den höchsten Brennwert und eignet sich deshalb gut für uns als Reserve. So ist es z.B. die Mischung aus Fett und einfachen Kohlenhydraten (Zucker, Weizenprodukte), die sich auf deinen Rippen niederschlägt, also z.b. der herrliche Burger aus dem Fastfood-Restaurant (Fleisch = Fett/Eiweiß sowie das Brötchen = Weizen).

Achte also darauf, im Schnitt nicht mehr zu essen, als dein Körper braucht und vermeide es, dich zu viel durch schnelle Kohlenhydrate (Weizenprodukte, Zucker, Nudeln, Brötchen) zu ernähren.

 

3.) Eigenes Essen mitnehmen!

Sofern dir auf der Arbeit keine Kantine mit frischen Mahlzeiten zur Verfügung steht, versuche dir selbst etwas mitzunehmen.

Der Grund ist einfach: Nahezu alles, was du so an schnellen Mahlzeiten für die Mittagspause kaufen kannst, ist nicht wirklich hilfreich für deine Figur und deine Gesundheit. Ob Currywurst/Pommes, Sandwiches mit Remoulade, Laugenstangen mit Käse, das Stück Pizza, etc… jeden Tag solche Mahlzeiten reichen schon, um entsprechende Fettpölsterchen anzusetzen. Also lieber etwas Selbstgemachtes mitnehmen.

 

4.) Ausreichend frühstücken!

Für den einen oder anderen versteht sich hierunter die Kippe und der obligatorische Kaffee, aber hierum geht es nicht.

Sorge dafür, dass das Frühstück – als wichtigste Mahlzeit des Tages – entsprechend gesund und üppig ausfällt. Verzichte dabei auf die oben genannten NoGo’s wie Leberkäs-Brötchen, Remouladen-Sandwich & Co. und versuche es stattdessen mit Müsli, Vollkornbrot, Obst, Joghurt, Eiern, etc.

 

5.) Augen auf beim Einkauf!

Wenn du eher eine Naschkatze bist und zuhause regelmäßig oder ständig zu Süßigkeiten, Chips oder Co. greifst, solltest du dir die Frage stellen, warum du es überhaupt aus dem Supermarkt mitbringst. Der wirksamste Trick, auf diese Dinge zu verzichten, ist, sie gar nicht zu besitzen.

Ich nehme mich da nicht aus: Eingekaufte Süßwaren oder Chips halten bei mir keinen Tag. Da ich das aber von mir weiß, kaufe ich sie einfach erst gar nicht. Was nicht da ist, können wir nicht essen. Problem gelöst.

 

6.) Trinken, trinken, trinken!

Hört sich komisch an, ist aber so: Hunger- und Durstgefühl äußern sich in unserem Körper exakt gleich. Versuche also – auch für deine allgemeine Gesundheit – über den Tag verteilt ausreichend zu trinken um so nicht versehentlich das falsche Gefühl zu befriedigen.

Und auch vor sowie beim Essen gilt: Trinken nicht vergessen. Zum einen hilfst du damit deinem Körper bei der Verdauung, zum anderen füllst du deinen Magen, so dass weniger Platz für eventuelle weitere Portionen vom Essen ist.

 

7.) Langsamer essen!

Das Sättigungsgefühl beim Menschen setzt nach etwa 20-30 Minuten ein. Das bedeutet, dass du auf der einen Seite bis dahin relativ viel in dich reinschaufeln kannst, auf der anderen Seite aber auch, dass du mit langsameren Essen dafür sorgen kannst, dass du bis zum satt werden viel weniger gegessen hast.

Außerdem ist es natürlich viel schöner, jeden Bissen zu genießen als alles in Rekordzeit runter zu schlucken.

 

8.) Weniger bequem sein!

Es muss nicht immer gleich der Marathon sein. Aber bedenke: Jede Bewegung erfordert Energie und erhöht somit deinen Kalorienbedarf.

Lass’ also öfter mal das Auto stehen und geh’ zu Fuß. Nimm’ die Treppen statt den Aufzug und geh’ eine Runde spazieren statt dir die 1576. Wiederholung der Simpsons anzuschauen.

 

9.) Achte auf deine Kleidung!

Sicher, so ein Schlabber-T-Shirt ist eine feine Sache und schon sehr bequem. Genau wie die Jogging-Hose, die auf dem Sofa und zuhause ihrem Namen entsprechend völlig zweckentfremdet wird.

Diese Klamotten haben aber einen entscheidenden Nachteil: Du bekommst nicht mehr mit, wenn du zunimmst.

Wenn du also nicht immer weiter in deine Klamotten “rein wachsen” willst, bis du einmal irgendwann wie so manch ein Amerikaner damit im Walmart die Leute erschreckst, achte darauf, dass du eher eng anliegende Kleidung trägst, so dass du automatisch selbst darauf achtest, für einen schlanken Körper darunter zu sorgen.

 

10.) Schritt für Schritt!

Wie bereits ganz oben beschrieben bringen zeitlich begrenzte Diäten auch nur zeitlich begrenzt etwas. Sie sind zu radikal, schneiden zu sehr in den Alltag ein und spätestens danach geht es wieder wie gewohnt weiter.

Versuche lieber, dich stattdessen langsam aber stetig an einen gesünderen Ernährungs-Stil heran zu tasten. Fang z.B. damit an, nur noch einmal am Tag oder nur noch am Wochenende etwas kleines Süßes zu essen. Ersetze 2x die Woche die Nudeln durch Reis oder durch Kartoffeln oder verzichte an 2 Tagen in der Woche ganz auf die Beilagen.

Möglichkeiten gibt es viele und alle sind machbar. Du musst dein Vorhaben nur deiner eigenen Selbstdisziplin anpassen und stets nur so große Schritte machen, dass du sie auch durchhälst. (siehe auch: Gewohnheiten ablegen)

 

Quintessenz

Auf zeitlich begrenzte Diäten zu setzen, um die Fettpölsterchen der Wochen und Monate davor loszubekommen, ist der falsche Ansatz. Stattdessen musst du an deinen täglichen Ernährungsgewohnheiten etwas ändern um deine entsprechenden Ziele zu erreichen.

Wichtig ist dabei zunächst einmal, herauszufinden, wo dein täglicher Kalorienbedarf liegt und dann auch entsprechend nicht mehr zu essen. Dazu solltest du darauf achten, schnelle Kohlenhydrate entweder öfter zu vermeiden oder sie zumindest nicht gemeinsam mit fettigen Speisen zu kombinieren.

Außerdem hilfreich ist natürlich viel Bewegung, frisches Essen und wenig Fastfood sowie ausreichend Flüssigkeit über den Tag und etwas Selbstdisziplin beim Einkauf. Gehst du dann noch mit kleinen aber stetigen Schritten das Thema an, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

 

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