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Wie viel Schlaf wir wirklich brauchen

Wie viel Schlaf ist gut, wie viel Schlaf ist schlecht? Eine Empfehlung

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Wie viel Schlaf wir wirklich brauchen

Mit Müdigkeit haben wir nicht nur zum Wochenauftakt zu kämpfen. Oft fühlen wir uns allgemein den Tag über matt und nicht richtig fit. Doch der Grund ist oft nicht zu wenig Schlaf, sondern eher viel zu viel.

Wie viele Stunden schläfst Du im Schnitt und wie viele Stunden Schlaf brauchst Du, um ausgeschlafen und “ein ganzer Mensch” zu sein? Wenn es bei Dir so um die 7-8 Stunden sind, dann liegst Du schon ganz gut; denn so viel schläft der durchschnittliche Erwachsene hierzulande jede Nacht.

18 Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen haben sich der Frage angenommen, wie viel Schlaf in welchem Alter nun eigentlich ratsam und wie viel eher schädlich für den Menschen ist. Die Ergebnisse wurden im aktuellen “Sleep Journal” von der National Health Foundation veröffentlicht.

 

Wie viel Schlaf wird empfohlen?

Interessant ist hierbei, dass die Wissenschaftler nicht nur eine Mindestschlafdauer je nach Alter empfehlen, sondern auch eine maximale Zeitspanne an die Hand geben, die man nach Möglichkeit nicht täglich überschreiten sollte.

Zu viel oder zu wenig Schlaf kann schadenDen Effekt kennst Du sicher selbst vom Wochenende: Nach dem ausgiebigen Ausschlafen fühlst Du dich nicht unbedingt wacher, sondern meist noch müder, als wenn Du zu wenig Schlaf bekommen hättest (siehe: Social Jetlag).

So empfehlen die Wissenschaftler für die Altersgruppe 26-64 Jahre eine Schlafdauer von 7-9 Stunden, eine Stunde mehr oder weniger geht in Ordnung, sofern derjenige dadurch keine sonderlichen Leistungseinbußen erfährt und sich ausreichend fit fühlt.

Sicher gibt es Menschen, die teils deutlich von diesen Zahlen abweichen, wer jedoch mit chronischer Müdigkeit zu kämpfen hat und bei Weitem mehr Schlaf benötigt, könnte auch unter einer echten Schlafstörung leiden. Hier sollte dann ggf. der Hausarzt zu Rate gezogen werden.

 

Echter Schlafbedarf vs. Gewohnheit

Oftmals ist es aber auch einfach nur Gemütlichkeit und Angewohnheit, wenn wir zu viel schlafen. Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und so reden wir uns gerne auch mal ein, dass wir mindestens 9 oder 10 Stunden Schlaf brauchen, obwohl unser Körper genauso gut mit 6 Stunden klar käme und wir dadurch viel Zeit für andere Sachen gewinnen würden.

Hier ist es letztlich jedem selbst  überlassen, ein ehrliches Urteil über das eigene Schlafverhalten zu fällen. Mittel und Wege, den eigenen Schlafbedarf zu reduzieren, ohne den Rest des Lebens von Müdigkeit geplagt zu sein, gibt es mehr als genug. Untersuchungen haben gezeigt, dass es im Schnitt nur 21 Tage dauert, um neue oder geänderte Gewohnheiten zu adaptieren. Wer also 2-3 Wochen tapfer ist, kann selbst Gemütlichkeiten wie die eigene Schlafdauer dauerhaft umprogrammieren.

 

Quintessenz

Wissenschaftler haben Empfehlungen herausgegeben, welche Schlafdauer in welchem Alter empfohlen ist. Dabei warnen sie nicht nur vor zu wenig Schlaf, sondern zeigen auf, dass auch zu viel Schlaf schädlich sein kann.

Wer deutlich mehr oder weniger Schlaf als empfohlen benötigt, könnte an einer Schlafstörung leiden. Wer sich also trotz (oder geraden wegen) seiner Schlafgewohnheiten ständig müde fühlt, sollte ggf. mit seinem Arzt sprechen.

Anders sieht es aus, wenn z.B. rein aus Gewohnheit viel geschlafen wird. Hier gibt es wirksame Tipps und Tricks, mit denen man seine Schlafdauer langsam aber wirksam reduzieren kann. Wer dagegen bereits schon mit wenig Schlaf bestens zurecht kommt, darf sich wohl als glückliche Ausnahme bezeichnen.

 

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