Connect with us

Winterdepression: Diese Tipps helfen!

winterdepression-herbst-sad

Motivation

Winterdepression: Diese Tipps helfen!

Nasskaltes Wetter, wenig Sonne und kurze Tage: In der kalten Jahres verfallen viele Menschen in eine Herbst- bzw. Winterdepression. Ich zeige dir, wie du es gar nicht soweit kommen lassen musst.

Auch wenn der Wintereinbruch diese Saison lange auf sich warten lassen hat, seit wenigen Tagen dürfte auch dem letzten klar sein, dass die Sonnenbrille eingepackt werden kann und die kalte Jahreszeit vor der Tür steht. Die Sonnenstunden werden weniger und die Tage gefühlt immer kürzer.

Auch auf unsere Psyche schlägt sich diese Umstellung merklich nieder, wenn wir morgens im Dunkeln das Haus verlassen, im Büro erst einmal das Licht anschalten müssen und abends auch wieder im Dunkeln nach Hause kommen.

Winterdepressionen gehören zu den sogenannten saisonal abhängigen Depressionen (SAD) die erstmals in den 80er Jahren näher beleuchtet wurden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass du dich jedes Jahr aufs Neue in den dunklen Jahreszeiten schlecht fühlst, während die Symptome ab dem Frühjahr wie weg geblasen scheinen.

Ursache hierfür kann unter anderem eine gestörte Serotonin-Abgabe sein, die insbesondere dann auftritt, wenn wir entgegen unserer inneren Uhr aufstehen und schlafen, was z.B. im Schichtdienst der Fall ist.

Es könnte aber auch eine bereits schlummernde echte Depression sein, die durch die – durch den Winter unfreundlichere – Umwelt nun auf einmal umso stärker zu Tage tritt.

 

Woran erkenne ich eine Winterdepression?

Dass du Opfer einer solchen Depression bist, kannst du am besten daran erkennen, dass du ein deutlich gesteigertes Schlafbedürfnis hast, also morgens am liebsten gar nicht aufstehen möchtest, weil dir für alles die Lust fehlt.

Schlechte Laune, Abgeschlagenheit im WinterWeitere Symptome sind eine anhaltende Antriebs- und Interessenlosigkeit sowie Anspannung und Unausgeglichenheit, oft auch verbunden mit innigen Heißhungerattacken auf Kohlenhydrate.

Spätestens wenn du an dir beobachtest (oder es deine Freunde dir sagen), dass du deine sozialen Kontakte einschränkst, weil du das Haus am liebsten nicht mehr verlassen möchtest, solltest du anfangen etwas dagegen zu unternehmen.

Du kannst auch unseren Depressions-Test durchgehen, welcher dir anhand von 18 Fragen einen erste Richtung aufzeigt, ob du depressiv sein könntest.

 

Was kann ich gegen Winterdepressionen tun?

Zunächst einmal solltest du versuchen, dass du dein Problem selbst in den Griff bekommst. Sicher gibt es auch Medikamente dagegen, aber sie sollten eher die letzte Wahl bleiben.

Eine Möglichkeit sind z.B. sogenannte Lichttherapien um den Serotonin-Haushalt anzukurbeln. Auch ein Solarium-Besuch kann hier wahre Wunder wirken. Wer es mit der künstlichen Bräune nicht so hat, kann alternativ auf Vitamin-Präparate oder Heilbäder aus der Apotheke bzw. Drogerie zurückgreifen.

musik-gegen-schlechte-launeStimmungsvolle Musik hat sich ebenfalls als sehr hilfreich erwiesen. Versuche auf jeden Fall – und das nicht nur in der kalten Jahreszeit – zu vermeiden, dir zu viel melancholische Musik um die Ohren zu hauen. Sie schlägt sich unterbewusst auf unsere Stimmung nieder und sollte deswegen generell vermieden werden. Gönne dir Musik, die Spaß macht, dich zum Lachen oder in Partystimmung bringt. Du wirst sehen, dass es dir dabei schwer fallen wird, in eine Depression zu rutschen.

Eigentlich selbstverständlich, aber ich kann es gar nicht oft genug sagen: Achte darauf, welche Gedanken dir im Kopf herum spuken. Wenn du merkst, dass du über negative Dinge nachdenkst oder gar anfängst, eine schlechte Stimmung zu entwickeln, schau, dass du dich zügig mit etwas ablenkst. Triff’ dich mit Freunden, schau’ dir einen lustigen Film an, höre Partyschlager oder geh’ zum Sport. Aber auf keinen Fall steigere dich weiter in deine Gemütslage herein.

Wenn alles nicht hilft, kannst du es ruhig ausnahmsweise mit etwas süßem versuchen. Zucker kurbelt die Serotonin-Produktion an und kann zumindest kurzzeitig für ein etwas besseres Gefühl sorgen. Also ruhig immer eine Tafel Notfall-Schokolade, wie ich sie nenne, parat halten.

Solltest du aus eigener Kraft nicht aus deinem Loch heraus kommen, scheu dich nicht vor dem Gang zum Arzt. Achte aber dort nach Möglichkeit darauf, die Gesprächstherapie mit einem Therapeuten einer medikamentösen Behandlung mit Antidepressiva vorzuziehen.

Nicht vergessen: Der nächste Frühling kommt schneller als du glaubst!

 

Quintessenz

Mit dem Zurückstellen der Uhr und dem Einbruch der kalten Jahreszeit verfallen viele von uns ins eine Winterdepression. Das Aufstehen wird zur Qual, wir fühlen uns antriebslos und abgeschlagen.

Weitere Anzeichen können auch Anspannung, Interessenslosigkeit sowie ständige Heißhungerattacken sein. Spätestens, wenn dann soziale Kontakte eingeschränkt werden, ist Vorsicht geboten.

Mittel und Wege gegen die Winterdepression sind Lichtherapien oder ein Besuch auf dem Solarium, stimmungsvolle Musik und erhöhte Achtsamkeit bezüglich deiner Gedanken. Hilft das alles nicht, kannst du einen Arzt zu Rate ziehen, der entweder mit einer Gesprächstherapie oder – im äußersten Notfall – mit Medikamenten helfen kann.

 

Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?
ganz okaynajatollsupergenial
4,50/5.00 - 20 Stimme(n)

 

Buch zum Thema:
Winterblues – Das Wohlfühlbuch gegen die Herbst- und Winterdepression (Himmerich)

Mehr Motivation

Beliebt

Tipps per E-Mail

Neue Beiträge kostenlos in dein Postfach:

Bücher bei amazon.de


1
Sorge dich nicht - lebe!
Dale Carnegie
2
Wie man Freunde gewinnt
Dale Carnegie
4
Die Gesetze der Gewinner
Bodo Schäfer
5
Selbstmotivation
Reinhold Stritzelberger

Weitere Bücher in den Rezensionen

Zufälliges Zitat

“So lange die Leute über dich reden, kannst du davon ausgehen, dass sie dein Leben spannender finden als ihr eigenes.”

 unbekannter Autor
To Top